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Bregenz in Hard ohne Chance

Bregenz Handball muss gegen ALPLA HC Hard mit 19:27 (9:14) die nächste Niederlage hinnehmen.

Bregenz schaffte es in der gesamten Partie nicht, die gut stehende Deckung der Harder auszuspielen. Mit der Brechstange versuchte man von Beginn an die Tore zu erzwingen, biss sich dabei aber stets an Abwehrspielern fest, oder scheiterte an Torhüter Golub Doknic. Neben der großen Verunsicherung wirkte die Mannschaft kopflos, hatte kaum eine Chance das Spiel an sich zu reißen. Immer wieder versuchten die Gäste zwar über den Kampf ins Spiel zu finden, doch die spielerisch überlegenen Harder ließen nichts anbrennen. Zivkovic und Horvath verpassten dem Spiel ihren Stempel mit platzierten Würfen aus dem Rückraum und wurden mit einer 14:9 Halbzeitführung belohnt.

Auch wenn Bregenz zu Beginn der zweiten Halbzeit schnell auf drei Tore verkürzen konnte, war der souveräne Auftritt der Gastgeber nicht einzubremsen. Von Minute zu Minute zeichnete sich immer mehr ein klarer Sieg der roten Teufel ab. Mit Spielwitz und Treffsicherheit wurden Frühstück und Co. in die Schranken verwiesen. Wenn es nicht läuft kommt auch noch Pech hinzu und so scheiterten Schnabl und Kikanovic mehrfach mit guten Würfen am Pfosten. Die 19:27 Niederlage musste man schlussendlich auch in der Höhe anerkennen. Nächste Woche gegen Westwien geht es für die Landeshauptstädter zwar um keine Verbesserung in der Tabelle mehr, aber umso mehr steht die Vorbereitung auf die entscheidende Saisonphase mit dem Cashback World ÖHB Cup Final 4 und dem Viertelfinale in der spusu Liga im Vordergrund.

"Wir hatten einen Matchplan, den wir nicht aufs Feld gebracht haben. Wir müssen sofort damit beginnen, umzusetzen, was wir uns vornehmen," ist Trainer Markus Burger schwer enttäuscht von der Leistung seines Teams im 92. Ländlederby.