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Detail

Bregenz Handball steht nach starker Leistung im Halbfinale des ÖHB Cups

Bregenz Handball vs SC kelag Ferlach 38:36 nach Verlängerung (18:18)

Bregenz Handball steht nach starker Leistung im Halbfinale des ÖHB Cups

Den ersten Zuschauern in der Halle seit vielen Wochen wurde beim Cup-Viertelfinale Bregenz Handball gegen den SC kelag Ferlach einiges geboten. Nachdem es zum Ende der regulären Spielzeit 32:32 stand, musste die Verlängerung die Entscheidung bringen. In dieser hatten dann die Bregenzer die etwas besseren Nerven und schafften mit 38:36 den Einzug in das Halbfinale, wo die Fivers aus Wien warten.

Facts

ÖHB Cup Viertelfinale

Bregenz Handball vs SC kelag Ferlach 38:36 nach Verlängerung (18:18)

Handball Arena Bregenz, Rieden

Bregenz Handball: Goran ALEKSIC, Ralf-Patrick HÄUSLE; Lukas FRÜHSTÜCK, Povilas BABARSKAS, Nico SCHNABL, Alexander WASSEL, Luka VUKICEVIC, Marijan ROJNICA, Marko CORIC, Josip JURIC-GRGIC, Morris MOOSBRUGGER, Matthias BROMBEIS, Marko TANASKOVIC, Christoph KORNEXL, Florian MOHR, Dian RAMIC

SC kelag Ferlach: Florian STRIESSNIG, Ziga URBIC; Aljaz SUPOVEC, Leander KROBATH, Nico SAGER, Rudolf BOBAS, Mathias RATH, Izudin MUJANOVIC, Dean David POMORISAC, Rok GOLCAR, Mladan JOVANOVIC, Blaz KLEC, Matic KOTAR, Adonis GONZALEZ-MARTINEZ

Spielbericht

Das Spiel begann vor 100 Zuschauern mit zwei schönen Sprungwürfen von Barbarskas, die das schnelle 2:0 bedeuteten. Ein verwandelter 7-Meter durch die Kärntner zum 2:1, doch zwei Treffer binnen einer Minute brachten die Bregenzer mit 4:1 in Führung. Barbarskas mit seinem dritten Tor und anschliessend Lukas Frühstück mit zwei Treffern erhöhten die Führung auf 8:3. Die Bregenzer hatten in den ersten zehn Minuten des Spiels die Ferlacher klar im Griff. Die nächsten Minuten gehörten dann allerdings den Kärntnern, die dank guter Abwehrleistungen und einer konsequenten Offence auf 7:8 herankamen. Mit der großartigen Unterstützung der Fans im Rücken, tollen Paraden von Häusle und viel Leidenschaft schafften es die Hausherren, wieder auf 12:9 zu erhöhen. Bei diesem 3-Tore-Vorsprung blieb es bis zur 27. Minute, als Ramic und Kornexl mit zwei schnellen Treffern auf 17:13 stellten. Doch die Ferlacher blieben weiterhin bissig, standen gut in der Abwehr, nutzten ihre Chancen und so konnten die Gäste nur drei Minuten später zum ersten Mal ausgleichen. Somit ging es mit 18:18 in die Halbzeit.

Die 2. Halbzeit startete mit einer Parade vom neu eingewechselten Goran Aleksic, einem Treffer von Vukicevic und zwei von Frühstück, neuer Spielstand 21:18. In den kommenden Minuten ging es Hin und Her in der Partie und es blieb beim plus drei für Bregenz, bis Lukas Frühstück in Unterzahl zwei Treffer zum 29:25 gelangen. Die Ferlacher bewiesen aber weiterhin, welch unangenehmer Gegner sie sind und sie kamen durch 3 Treffer hintereinander schnell wieder auf 29:28 heran. Doch auch die Bregenzer ließen nicht nach, spielten schöne Aktionen, dank derer sie fünf Minuten vor Schluss wieder auf plus 3 stellten. Aber die Partie war noch nicht gelaufen. Nachdem die Gäste wieder auf 32:31 herankamen, hatten die Bregenzer 31 Sekunden vor Schluss mit einem 7-Meter die Chance, das Spiel nach Hause zu bringen, doch der Ferlacher Schlussmann wehrte den Wurf ab und den Kärntnern gelang im Gegenstoß eine Sekunde vor Spielende der Treffer zum 32:32. Da es im Cup einen Sieger geben muss, bedeutete dies: ab in die Verlängerung.

Und diese sah zunächst die Gäste im Vorteil, doch zwei Paraden von Häusle später stand es zum Ende der 1. Hälfte der Verlängerung immer noch unentschieden. Nach Seitenwechsel hämmerte Frühstück den Ball ins Ferlacher Netz, die Kärntner glichen sofort wieder aus. Babarskas zum 37:36, Häusle mit einer sensationellen Parade und Colic gelang das 38:36. Nachdem sich Häusle nochmals auszeichnete, war der Einzug der Bregenzer ins Halbfinales des ÖHB-Cups geschafft.

Stimmen zum Spiel

Trainer Markus Burger: „Wir haben heute eine unglaubliche Moral gezeigt, im Übrigen auch die Ferlacher. Es war ein wahrer Pokalfight, wie man sich das wünscht, mit dem glücklicheren Ende für uns, wobei genauso die Kärntner als Sieger vom Platz hätte gehen können. Ich bin unglaublich stolz auf die Mannschaft und ich denke, wir haben heute den Fans einiges bieten können.»

Lukas Frühstück: „Man hat gemerkt, dass Ferlach wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte war, sie haben deutlich stärker gespielt als bei unserem letzten Aufeinandertreffen vor zwei Wochen, dementsprechend haben wir uns heute schwerer getan. Wir hatten mehrfach die Chance, um uns abzusetzen, waren dann aber leider etwas unkonzentriert. Jetzt warten die Fivers im Halbfinale auf uns, natürlich möchten wir unbedingt weiterkommen und das Finale erreichen. Aber ab morgen gilt unsere volle Konzentration dem Playoff und unserem nächsten Gegner Bärnbach.»