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CL: Reale Ademar - A1 Bregenz 37:26 (17:15)

Geschrieben von: David Hausmann, am 05.11.2008, 23:20 Uhr

Auch im vierten Spiel der EHF Champions League musste der österreichische Meister das Feld als Verlierer verlassen. Beim spanischen Spitzenreiter, bei dem Topscorer Martin Stranovsky krankheitsbedingt aussetzen musste, hatten die Vorarlberger schlussendlich klar mit 37:26 das Nachsehen und befinden sich weiterhin am letzten Tabellenrang der Gruppe G. Im Parallelspiel konnte sich Montpellier trotz Verletzungssorgen knapp mit 26:27 in Zürich durchsetzen.


Spielmacher Mare Hojc war in Spanien mit 7 Treffern erfolgreichster Werfer der Begegnung (Foto: Walter Zaponig)
Im Spiel Erster gegen Vierten der Gruppe G waren die Spanier als Tabllenführer darum bemüht, bereits zu Beginn der Partie die Weichen auf Erfolg zu stellen, was sich nach sieben gespielten Minuten in einer 6:2-Führung für die Gastgeber äußerte. „In der Anfangsphase hatten wir Abstimmungsschwierigkeiten in der Abwehr und ermöglichten Leon, des Öfteren leicht zum Torerfolg zu kommen, während wir speziell in diesen Minuten kein adäquates Mittel fanden, um ihre Defensive zu überwinden.“, fasste Kapitän Nikola Marinovic den missglückten Start in die Partie zusammen.

In der Folge präsentierten sich die Bregenzer von ihrer besten Seite und machten binnen lediglich acht Minuten den Vier-Tore-Rückstand nahezu wett. Trotz einer Zeitstrafe für Gregor Günther gelang es den Gästen, in der 16. Minute durch ein Tor von Lucas Mayer auf 10:9 heranzukommen. Als die Gäste dann zwei Minuten vor Ende der ersten Halbzeit mit 16:13 zurücklagen, waren es Mare Hojc und Mario Obad die mit zwei Toren innerhalb von 46 Sekunden den österreichischen Serienmeister mit 16:15 wieder zurück ins Spiel brachten. Den Pausenstand von 17:15 für die Spanier besorgte wenige Augenblicke vor dem Halbzeitpfiff Damir Bicanic mit einem seiner insgesamt 7 Treffer.

Auch zu Beginn von Halbzeit zwei konnten die Bregenzer das Spiel zunächst offen gestalten. Bis zur 40. Spielminute (beim Stand von 23:20 für die Gastgeber) lieferten die Bregenzer, angeführt von Roland Schlinger, den Iberern einen offenen Schlagaustausch. Danach schienen jedoch alle Dämme gebrochen: In den anschließenden zehn Minuten zogen die Hausherren auf 30:23 davon, schafften ein Vorentscheidung. Begünstigt wurde dieser „Run“ allerdings vor allem von den Bregenzern selbst, die in dieser Phase beim Stand von 28:22 die Chance einer doppelten numerischen Überlegenheit ausließen und nicht wieder zurück ins Spiel fanden.

Am Ende verließen die Bregenzer mit 37:26 das Feld als Verlierer. Betrachtet man allerdings die starke Leistung der ersten Halbzeit, hätte die Niederlage auch geringer ausfallen können. „Wir haben im ersten Abschnitt guten Handball gezeigt und gespielt. Ich glaube es war ausschlaggebend, dass wir öfters bis auf einen Treffer an den Spaniern dran waren, aber nie zum Ausgleich gekommen sind. Das ist schade! In der zweiten Halbzeit hätten wir unsere doppelte Überzahl, so wie unsere Chancen an sich besser nutzen müssen, dann wäre die Niederlage keineswegs so hoch ausgefallen.“, resümierte Kapitän Nikola Marinovic.

Zeit den Kopf hängen zu lassen haben die Bregenzer jedenfalls keine, denn bereits am Mittwoch geht es in der heimischen Liga wieder weiter, wenn ab 19:00 Uhr der ULZ Schwaz in der Handballarena Rieden-Vorkloster gastiert.

Reale Ademar Leon - A1 Bregenz 37:26 (17:15)
Leon, 5.000 ZS
SR Pandzic/Satordzija

Reale Ademar: Alamo, Alilovic; Bicanic 7/2, Gonzalez-Novelle 4, Aginagalde 4, Sarmiento 4, Krivochlykov 4, Kos 3, Ortigosa 3, Buntic 3, Aguirrezabalaga 3, Castresana 2, Carou, Martins

A1 Bregenz: MarinovicBusaMayer 3, Hojc 7, Schlinger 5/2, Varga, Rauch 1, Posch 4, RoganovicTyrner 1, Kuzo 1, Obad 4, G. Günther

Zwei-Minuten-Strafen:
Reale Ademar 4 (Aguirrezabalaga, Castresana, Aginagalde, Buntic je 1)
A1 Bregenz 4 (G. Günther 3, Schlinger 1)

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